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Healthcare Economic Index Series

Als Beispiel für die weitere Betrachtung werden die von der Ratingagentur Standard & Poors herausgegebenen S&P 500 Indices herangezogen. Einen Überblick über die einzelnen Indizes, die unter den „S&P Health Care Economic Index Series" untergliedert sind, gibt folgende Abbildung:

Quelle: S&P Press Release

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Die Überwachung des Risikos: Der Morbiditätsindex

Die Grundidee für den Basiswert handelbarer FHCF liegt in der Verlaufsbeschreibung von Krankheitskosten. Im vorangegangenen Kapitel wurde beschrieben, wie diese erfolgen kann und welche Kostenerfassungssysteme für die Entwicklung eines Index, mit dem Krankenkassen und Leistungserbringer gemeinsam ihr Risiko minimieren können, am besten geeignet sind. Wie sich nun anhand der erfassten Kosten ein Index erstellen lässt und welche Informationen in diesem für die Beteiligten des Gesundheitswesens stecken, soll nun im Folgenden besprochen werden. Die Berechnung des Index muss sich zunächst einmal auf eine bestimmte Basisperiode beziehen, auf welche der Anfangsstand des Index nach mathematischen Regeln fest normiert wird. Anschließend können dann die weiteren Entwicklungen (Ausprägungen) der Indexzahl im zeitlichen Verlauf die vergangenheitsorientierte Veränderung widerspiegeln. Dieser Index kann im Folgenden dann auch als Entscheidungshilfe bei der Analyse der eigenen Kostenstruktur verwendet werden. In diesem Index wird also in einer einzigen zusammenfassenden Kennzahl die allgemeine Entwicklungstendenz beschrieben. Wesentliche Vorbedingungen für eine effektive Nutzung eines solchen Index, sind zum einen die Zweckmäßigkeit der strukturellen Zusammensetzung und zum anderen die Tauglichkeit der zur Anwendung kommenden Berechnungsmethode für die Indexziffer. Die hierfür zu benutzenden Berechnungsmethoden wurden im Kapitel zuvor vorgestellt. Nun soll es noch um die Frage der strukturellen Zusammensetzung gehen, wobei hier bestehende Indices aus den USA als Vorlage genommen werden, da sich diese in der dargestellten Form sehr gut auf das deutsche Gesundheitswesen übertragen lassen. 

Die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung

Wie steht es nun um die Kostenbestimmung aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung? In der GKV-Perspektive werden Ausgaben für Gesundheitsleistungen sowie Transfers und Beitragsverluste zur Sozialversicherung unterschieden. Weiterhin werden nur Güter und Leistungen berücksichtigt, die auch im Gegenstandskatalog aufgeführt sind. Die Bewertung des Ressourcenkonsums wird auf Ausgaben und auf Einnahmeverluste abgestellt. Die regulierten und verhandelten Preise auf den Gesundheitsmärkten bestimmen hierbei überwiegend die Ausgaben, welche aber um die Selbstbeteiligungen der Patienten zu korrigieren sind. Im Bereich des stationären Sektors ist die Erfassung durch das DRG-System für die Kassen sehr einfach, da hierbei eine erneute Erfassung der medizinischen Leistungen und deren Kosten nicht erforderlich ist, sondern voll und ganz durch eine Abrechung über die DRG ́s abgedeckt wird. Auch im niedergelassenen Sektor kann durch den EBM auf ein ähnliches Konzept der Kostenerfassung zurückgegriffen werden.

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